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Erstnennung der Wiener Stephanskirche

Archiv des Schottenstifts -

Der Ursprungsbau des Wiener Stephansdoms entstand bereits Mitte des 12. Jahrhunderts, in Schriftquellen finden sich aber lange Zeit keine oder nur indirekte Hinweise auf dieses neue Kirchengebäude.1 Die älteste dezidierte Nennung der Kirche mit ihrem Stephanus-Patrozinium datiert vom 30. März 1220 und findet sich in einer Urkunde des Schottenstifts.

Urk 1220-03-30

Der österreichische Herzog Leopold VI. beurkundet darin eine Schenkung des Grafen Konrad von Hardegg von Weingärten und Äckern zu Pulkau an das Schottenkloster. Ausstellungsort der Urkunde ist dabei die Wiener Stephanskirche (Actum publice in ecclesia sancti Stephani Wienne).

Urk 1220-03-30 (Ausschnitt)

Zwar mag der Stephansdom also um einiges älter sein, namentlich ist er aber im heurigen Jahr 2020 genau seit 800 Jahren belegt!

Die Urkunde kann derzeit bis Ende Juni 2020 im Museum im Schottenstift besichtigt werden. Der Zugang erfolgt über den Klosterladen (Freyung 6, 1010 Wien).

  1. Zuletzt zu diesem Thema: Ferdinand Opll, Die Wiener Stephanskirche vor ihrer Erstnennung, in: Studien zur Wiener Geschichte. Jahrbuch des Vereins für Geschichte der Stadt Wien 75 (2019) 153–179.

Malbücher!:-)

Gymnasialbibliotheken und -archive -

Wer erinnert sich nicht an sein gutes altes Malbuch? Nun sind Bibliotheken darauf gekommen,  Holzschnitte aus ihren historischen Beständen fürs Ausmalen zu publizieren:

• https://twitter.com/hashtag/colorourcollections?f=live
• https://hypebeast.com/2020/3/museums-libraries-free-downloadable-coloring-books

(gefunden bei Archivalia)

Das wäre doch eine schöne Sache auch für Gymnasialbibliotheken, ihre Bestände an Inkunabeln und Frühdrucken auf für Malbücher geeignete Holzschnitte hin zu durchforsten und zum Beispiel als Biblio-Malbücher beim schulischen Weihnachtsbasar (der kommt bestimmt..!) zu präsentieren. Ein Original  wie zum Beispiel oben aus einem Druck von 1497 sollte man allerdings nicht für künstlerische Versuche zur Verfügung stellen.

Siehe auch:

https://twitter.com/hashtag/colorourcollections?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Ehashtag

Beitragsbild:

Stultifera Navis (Lateinische Übersetzung von Sebastian Brants Narrenschiff, besorgt von Jakob Lochner). Straßburg: Johann Grüninger, 1497; fol. 86r (Detail). Bibliothek des Christianeums, Sign. S 51/9

Hashtag #closedbutopen

Gymnasialbibliotheken und -archive -

Was unter dem Hashtag #closedbutopen bei Twitter eher als Sammelsurium von allerlei Angeboten virtueller Bespaßung von geschlossenen Institutionen , Theatern, Museen nebst allerlei Kmmentaren daherkommt, findet sich bei Archivalia bereits gesichtet und sortiert.  Bei netbib lohnt der Besuch immer, da gibt’s auch ganz ohne Hashtag Interessantes aus der nicht nur bibliothekarischen Kulturwelt zu entdecken, wie zum Beispiel eine Gratisvorstellung von Renate Spingler,  Mezzosopranistin an der Hamburgischen Staatsoper.

Beitragsfoto: F. Noeske (2020,  CC BY-SA 4.0)

“Schule als Erinnerungsort”

Gymnasialbibliotheken und -archive -

Meine alte Schule heute (Quelle + Lizenz)

[…] Schulen sind stets relevanter als Bahnhöfe. Sie sind lieux de mémoire unserer Lebenswelt, denn wir sind immer auch – je älter, desto intensiver – in Schul-Geschichten verstrickt (frei nach Wilhelm Schapp), die sich in unserem Gedächtnis festhaken, nicht loslassen, uns immer wieder beschäftigen.  […]

Gefunden bei:  Archivalia

 

“Näheres zur Leihbibliothek des Internet Archive und eine Anmerkung zu Schulbibliotheken”

Gymnasialbibliotheken und -archive -

Gefunden bei Archivalia:

[…] Die High School in Massachusetts gilt als eine der besten in den USA. Da gehen einem die Augen über, wenn man sieht, dass die Schulbibliothek, die einen Link auf der Startseite hat, nicht weniger als 172 – überwiegend ausgezeichnete – Datenbanken für ihre Schüler*innen lizenziert hat. […] Ich habe mir von den Top 20 Schulen des Schulpreises die zwei am Namen kenntlichen Gymnasien herausgepickt. Das Aschaffenburger Gymnasium hat wenigstens eine Seite für die Schulbibliothek, auf der man dann auf zwei Angebote der lokalen Stadtbibliothek weiterverwiesen wird (Munzinger und Genios). Das TWG Dillingen hat eine Bibliothek, aber dazu gibt es auf der Website nichts! Wie sieht es denn mit den Preisträgern 2020 aus? Das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster hat ebenfalls nichts zur Bibliothek auf der Website. Einer der Sieger von 2017, das Gymnasium Kirchheim in Bayern, hat zwar eine schauderhafte Website, aber sagt nichts über eine Schulbibliothek. Der Deutsche Bibliotheksverband bewertet Deutschland bei Schulbibliotheken als „Notstandsgebiet“, sagt die Wikipedia. […]

Vielleicht auch interessant für Gymnasialbibliotheken mit historischem Altbestand.

Oldalak

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